Sigiriya-Museum: UNESCO Weltkulturerbe

Die Insel Srilanka ist um eine Sensation reicher. Mit dem Sigiriya-Museum, das erst vor wenigen Tagen von Präsident Mahinda Rajapaksa und Premierminister Ratnasiri Wickremanayaka feierlich eröffnet wurde, konnte jetzt ein bedeutendes Stück des kulturellen Erbes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Ruinen der einstigen Felsenfestung Sigiriya (von Siha Giri – Löwenfels) zeigen die Komplexität der Stadtplanung, mit Stadtgräben, Wällen und beeindruckend technisierten Wassergärten, wie sie schon seit dem 5. Jahrhundert auf Srilanka kultiviert wurde.
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Über 200 Meter überragt der markante Löwenfels die Ebene von Dambulla. Nach jahrzehntelanger Forschung, archäologischen Grabungen und schließlich der Aufnahme von Sigiriya in die UNESCO Weltkulturerbe-Liste kann den Besuchern nun ein umfassendes Bild der Geschichte von Sigiriya, von der Frühzeit bis zur Gegenwart, vermittelt werden. Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten und dem beeindruckenden Naturdenkmal, sind es vor allem die berühmten Fresken barbusiger Frauen unter einem felsigen Überhang, die die Besucher in ihren Bann ziehen. Bis die Einwohner Srilankas die Lebensfreude dieser Frauen ausstrahlen, kann noch einige Zeit vergehen. Mit dem Sigiriya-Museum wurde nun jedoch ein weiterer wichtiger Schritt getan, der das Land ein Stück weit in Richtung Normalisierung führt.

Das Museum wurde mit Unterstützung der japanischen Regierung erbaut und ist archäologischer Schauplatz, Besucherinformationszentrum und Forschungseinrichtung in einem. Rund um das Museum befinden sich ein Touristeninformationszentrum, ein Buchgeschäft, ein Freiluft-Theater und ein Café.

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