Malediven – Tauchgang gegen Klimawandel

In einer spektakulären Aktion hat die Regierung der Malediven am Samstag unter Wasser getagt. Eine halbe Stunde lang saßen die Politiker in sechs Meter Tiefe an einem hufeisenförmigen Tisch – Kommunikation nur durch Handzeichen möglich.

Zuvor absolvierten alle Minister einen zweimonatigen Tauchkurs.

Aber warum die irre Sitzung?

Damit will die Regierung auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen. Die südwestlich von Sri Lanka im Indischen Ozean gelegenen Malediven sind davon besonders bedroht.

Schon ein Anstieg der Meeresspiegel um 18 bis 59 Zentimeter bis 2100 würde die flache Inselgruppe praktisch unbewohnbar machen.

Der Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed, ist bereits im letzten Jahr durch den Plan aufgefallen, die gesamte Bevölkerung (300.000) in ein anderes Land umzuziehen, bzw. sich ein neues Land zu kaufen, wenn die Inseln unbewohnbar werden. Dafür wollte er einen Fond einrichten.

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